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Branche · Logistik & Spedition

KI in der Logistik — Bestände, Wege und Termine besser steuern.

Künstliche Intelligenz in der Logistik unterstützt Nachfrageplanung, Disposition, Lager, Dokumente und Kundenkommunikation. Wir verbinden KI mit TMS, WMS oder ERP und machen aus vielen Einzelmeldungen einen klaren nächsten Schritt.

Drei Logistikfachkräfte besprechen Warenfluss und Bestände in einem Lager
Logistik & KI 2026

Die Logistik hat genug Daten.
Sie braucht bessere Entscheidungen.

Prognosen, Optimierung und Dokumentenverarbeitung sind besonders relevant. Der Wert entsteht aber erst, wenn Vorschläge in Disposition und Lager wirklich genutzt und kontrolliert werden.

KI-Nutzung in Deutschland
26 %

der Unternehmen nutzen KI

2025 setzte gut jedes vierte Unternehmen ab zehn Beschäftigten KI ein. Workflow- und Entscheidungsunterstützung gehören zu den genutzten Verfahren.

Statistisches Bundesamt →
Branchenforschung

Prognose und Optimierung sind Kernfelder

Fraunhofer IML untersucht KI in Logistik und Supply Chain unter anderem für Prognosen, Bestände, Produktionslogistik und robuste Planung.

Fraunhofer IML →
Trendbild

Digitalisierung bleibt ein Top-Thema

Die BVL-Trends-und-Strategien-Studie 2025/26 ordnet technologische und organisatorische Veränderungen entlang der Supply Chain ein.

BVL →

Eine Logistik-KI muss an Liefertreue, Bestand, Kilometer, Durchlaufzeit oder Bearbeitungsaufwand gemessen werden.

Für welche Logistikbetriebe?

KI in der Logistik muss Ihren Warenfluss kennen.

Spedition, Lager und Produktionslogistik haben andere Engpässe. Wir setzen an dem Punkt an, an dem heute täglich disponiert, gesucht oder nachtelefoniert wird.

01 Spedition & Disposition

Aufträge und Ausnahmen bündeln

Transportaufträge, Statusmeldungen, Zeitfenster und Störungen werden zusammengefasst. Disponenten entscheiden mit vollständigerem Bild.

TMS · Telematik · E-Mail · Karten
02 Lager & Fulfillment

Bestand und Wege verbessern

Nachfrage, Lagerplätze, Pickwege und Fehlmengen werden analysiert. Vorschläge werden zuerst in einem Bereich getestet.

WMS · Scanner · ERP · Shop
03 Produktionslogistik

Material rechtzeitig bereitstellen

Aufträge, Verbrauch, Puffer und Störungen werden verbunden, damit Materialengpässe früher sichtbar werden.

MES · ERP · Kanban · Sensorik
04 Flotte & Service

Fahrzeuge und Einsätze planen

Wartung, Touren, Fahrzeiten und Servicefälle werden verdichtet. Sicherheits- und Fahrerentscheidungen bleiben menschlich.

Fuhrpark · Telematik · Werkstatt · TMS
KI-Anwendungen in der Logistik

Use Cases: Wo KI in der Logistik messbar liefert.

Wir starten bei einem klaren Fluss: Auftrag, Bestand, Transport, Dokument oder Ausnahme. So bleibt der Pilot kontrollierbar.

Nachfrage und Bestand prognostizieren

Historie, Saison, Aktionen und Lieferzeiten werden verbunden. Einkauf und Planung erhalten Szenarien statt einer ungeprüften Autopilot-Bestellung.

Disposition vorbereiten

Aufträge, Kapazitäten, Zeitfenster und bekannte Störungen werden gebündelt. Menschen wählen Tour, Frachtführer und Priorität.

ETA und Kundenkommunikation

Statusdaten werden zusammengefasst, Abweichungen erklärt und Meldungen vorbereitet. Unklare oder kritische Fälle gehen an den zuständigen Mitarbeiter.

Transportdokumente verarbeiten

Lieferscheine, Frachtpapiere und E-Mails werden klassifiziert und Daten vorerfasst. Plausibilitätsregeln markieren fehlende Angaben.

Lagerplätze und Pickwege optimieren

Bewegungsdaten und Artikelstruktur liefern Vorschläge für Platzierung und Wege. Änderungen werden begrenzt getestet und mit dem Lagerteam bewertet.

Ausnahmen und Schäden erkennen

Verspätung, Temperatur, Scanlücke oder Bildabweichung löst einen priorisierten Hinweis aus. Bearbeitung und Haftungsentscheidung bleiben nachvollziehbar.

Schneller Nutzen-Check

Welcher KI-Pilot bringt Ihre Logistik am schnellsten in Fluss?

Suchen Sie nicht zuerst nach einem neuen Tool. Suchen Sie nach dem Vorgang, bei dem Disposition oder Lager jeden Tag Informationen zusammensammeln müssen.

Auftrag & Dokument

Daten werden aus E-Mails und PDFs abgetippt

Transportaufträge, Lieferscheine und Rückfragen kommen in unterschiedlichen Formaten. Pflichtfelder und Zuständigkeit werden manuell geprüft.

Erster Pilot

Ein Dokumenten-Workflow für einen Auftragstyp, der Daten vorerfasst, Lücken markiert und den Fall ins führende System übergibt.

Messen: Minuten pro Auftrag, Tippfehler, Rückfragen
Ausnahme & ETA

Probleme werden erst nach dem Kundenanruf sichtbar

Statusmeldungen liegen verteilt. Disponenten erkennen Verspätung oder fehlenden Scan zu spät und müssen die Vorgeschichte suchen.

Erster Pilot

Ein Ausnahme-Copilot für einen Kunden oder Transportbereich, der Signale bündelt und eine Statusmeldung vorbereitet.

Messen: Zeit bis zur Erkennung, Lösungszeit, Termintreue
Bestand & Nachfrage

Zu viel Bestand trifft auf Fehlmengen

Saison, Lieferzeit und reale Nachfrage werden nicht konsequent gemeinsam ausgewertet.

Erster Pilot

Eine nachvollziehbare Prognose für eine Artikelgruppe oder Lagerzone – als Entscheidungshilfe, nicht als automatische Bestellung.

Messen: Prognosefehler, Fehlmengen, gebundenes Lager

Einfach und ehrlich rechnen: Aufträge oder Positionen pro Monat × eingesparte Bearbeitungszeit. Zusätzliche Effekte wie Kilometer, Fehlbestand oder Liefertreue bleiben eigene Kennzahlen.

Passenden Pilot finden
Eigene Referenz · produktiv

REGIE: unser eigenes KI-Second-Brain.

REGIE bündelt KI-Recherchen, Aufgaben, Content, CRM-Signale, Analytics und internes Wissen in einer geschützten Arbeitsoberfläche. Kein Demo-Case: Das System steuert unser eigenes Tagesgeschäft.

  • Täglich im Einsatz
  • Eigene Workflows
  • Mehrere KI-Quellen
  • Geschützte Umgebung
Eigenes System besprechen Die Darstellung ist bewusst anonymisiert. Die interne Anwendung und ihre Daten sind nicht öffentlich erreichbar.
Fluss statt Funkstille
KI fährt nicht blind.
Sie macht Abweichungen sichtbar.

Gute Logistik-KI verdichtet Signale, erklärt Prioritäten und bringt den richtigen Fall zum richtigen Menschen – bevor aus einer Ausnahme ein teures Problem wird.

Robuster Betrieb

TMS und WMS bleiben führend.
KI unterstützt den Ablauf.

Eine Empfehlung ist nur so gut wie Status, Stammdaten und Schnittstellen. Wir definieren verlässliche Quellen, klare Freigaben und einen Fallback.

Mehr zum KI-Audit →

Führende Systeme festlegen

Auftragsstatus, Bestand, Adresse und Zeitfenster kommen aus TMS, WMS oder ERP. Die KI darf diese Fakten nicht eigenständig ersetzen.

Ausnahmen statt Durchschnitt testen

Wir prüfen nicht nur den Normalfall. Verspätung, fehlender Scan, falsche Adresse und kurzfristige Umbuchung gehören in den Pilot.

Sicherheit und Verantwortung

Fahr-, Belade- und Gefahrgutentscheidungen bleiben bei qualifizierten Menschen und bestehenden Regeln. KI liefert Hinweise, keine unkontrollierte Freigabe.

Fallback bei Systemausfall

Der Betrieb muss ohne Modellantwort weiterlaufen können. Deshalb bleiben Status, Verantwortlichkeit und manueller Weg jederzeit sichtbar.

  • TMS/WMS/ERP als verlässliche Quelle
  • Menschliche Freigabe bei kritischen Änderungen
  • Test mit realen Ausnahmefällen
  • Keine erfundenen Lieferzeiten
  • Messung von Liefertreue und Aufwand
Einführung

Von der Ausnahme zum
klaren Logistik-Workflow.

Wir begleiten Auftrag oder Ware durch den echten Ablauf, messen Warte- und Suchzeit und setzen genau dort einen kleinen Pilot.

01

Fluss und Kennzahl wählen

Wir wählen etwa Transportauftrag, Wareneingang oder Kommissionierung und definieren Liefertreue, Bestand oder Bearbeitungszeit.

02

Systeme und Status verbinden

TMS, WMS, ERP, E-Mail und Scanner werden mit klaren Quellen und Rechten in den Pilot eingebunden.

03

Pilot in 2–8 Wochen

Disposition oder Lager testet die Lösung mit echten Aufträgen, inklusive typischer Ausnahmefälle.

04

Stabilisieren und skalieren

Nur ein robuster Ablauf wird dokumentiert, geschult und auf weitere Kunden, Lagerzonen oder Standorte übertragen.

15 Minuten kostenlos sprechen
Lösungswege

Welche KI-Lösung passt zu Ihrer Logistik?

Die Lösung muss in den Arbeitstag von Disposition und Lager passen. Oft ist eine gezielte Verbindung vorhandener Systeme wirksamer als eine neue Plattform.

01 · Disposition

Auftrags- und Ausnahme-Copilot

Verdichtet Status, Nachrichten und Zeitfenster, priorisiert Ausnahmen und bereitet die nächste Handlung für Disponenten vor.

02 · Dokumente

Fracht- und Beleg-Workflow

Liest Dokumente und E-Mails vor, prüft Pflichtfelder und übergibt unklare Fälle an die zuständige Person.

03 · Planung

Bestands- und Nachfrage-Assistent

Erstellt nachvollziehbare Szenarien aus Historie, Lieferzeit und Saisonalität für Einkauf, Lager und Produktionsversorgung.

Ratgeber · Logistik 4.0

Künstliche Intelligenz in der Logistik: Prozesse, Algorithmen und Potenziale.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz hilft Logistikunternehmen, Daten aus Lager, Transport und Supply Chain schneller zu analysieren. Intelligente KI-Systeme können Lagerverwaltung, Routenplanung und Lieferketten effizient optimieren, wenn sie sauber in bestehende Prozesse integriert sind.

Wie intelligente KI-Systeme Logistikprozesse optimieren

Algorithmen und maschinelles Lernen erkennen Muster in Aufträgen, Beständen und Lieferzeiten. Sie können Nachfrage präziser vorhersagen, Engpässe markieren und Vorschläge für Routenplanung oder die Platzierung von Artikeln im Lager liefern. KI-gestützte Logistik bedeutet dabei nicht, dass jeder Ablauf autonom wird. Disposition und Lager prüfen die Empfehlung und entscheiden, ob sie zum aktuellen Auftrag, Kunden und verfügbaren Fahrzeug passt.

KI-Anwendungen entlang der Supply Chain

Typische KI-Anwendungen reichen von Prognosen und Bestandsplanung über Dokumentenverarbeitung bis zu Predictive Maintenance für Flotte und Fördertechnik. Künstliche Intelligenz in der Logistik kann Lieferketten und Wertschöpfungsketten transparenter machen, wenn TMS, WMS und ERP verlässliche Statusdaten liefern. Automatisierte Prozesse übernehmen wiederkehrende Schritte; Menschen behandeln Ausnahmen, verhandeln Prioritäten und halten die Supply Chain auch bei Störungen robust.

Einführung von KI in die Logistik 4.0

Die Implementierung beginnt mit einem Prozess und einer Kennzahl. Digitalisierung in der Logistik ist keine neue Softwareinsel, sondern die saubere Integration von künstlicher Intelligenz in bestehende Systeme. Datenqualität, Schnittstellen und Sicherheit sind zentrale Potenziale und Grenzen. Fraunhofer IML zeigt viele Methoden für Prognose und Optimierung. Im Betrieb zählt danach nur, ob KI-basierte Unterstützung Effizienz steigert und Disponenten sowie Lagerteams wirklich entlastet.

FAQ

Häufige Fragen zu KI in der Logistik.

Typisch sind Nachfrageprognose, Disposition, ETA-Kommunikation, Dokumentenverarbeitung, Bestandsplanung und Ausnahmeerkennung.
Nein. Sie kann Informationen bündeln und Szenarien liefern. Kundenwissen, Verhandlung, Risikoabwägung und Verantwortung bleiben beim Menschen.
Häufig ja – über Schnittstellen, Exporte oder klar begrenzte Automatisierung. Vorher prüfen wir Datenqualität und Stabilität.
Sie kann Vorschläge berechnen. Fahrerzeiten, Fahrzeugregeln, Kundenprioritäten und reale Ausnahmen brauchen verlässliche Regeln und menschliche Kontrolle.
Die führenden Systeme bleiben sichtbar. Plausibilitätsprüfungen markieren Lücken, und kritische Entscheidungen werden nicht allein auf unsicheren Daten getroffen.
Ja, wenn ein wiederkehrender Vorgang wie Auftragserfassung, Statuskommunikation oder Dokumentenprüfung regelmäßig Zeit kostet.
Bei verfügbaren Daten und einer klaren Schnittstelle sind 2 bis 8 Wochen realistisch. Tiefe Tourenoptimierung braucht oft mehr Vorbereitung.
Zum Beispiel über Bearbeitungszeit, Kilometer, Liefertreue, Bestand, Fehlpicks oder Zahl manueller Rückfragen.
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Fakten statt KI-Nebel.

Wir orientieren uns an aktuellen Primärquellen und prüfen jede Lösung anschließend im echten Arbeitsablauf.

BVL

Trends und Strategien 2025/26

Aktuelles Trendbild zu technologischen und organisatorischen Veränderungen in Supply Chains.

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Fraunhofer IML

KI in der Produktionslogistik

Praxis- und Forschungsfelder für Prognosen, Planung und robuste Logistikprozesse.

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Destatis

KI-Nutzung in Unternehmen 2025

Amtliche Zahlen zur Verbreitung von KI und Workflow-Unterstützung.

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Letzte inhaltliche Prüfung: 24. Juli 2026. Studienwerte sind Orientierung, keine Garantie für einen einzelnen Betrieb.

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