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der 810 international befragten Juristinnen und Juristen berichten durch KI von 6 bis 20 Prozent Zeitersparnis pro Woche.
Future Ready Lawyer 2026 →KI für Juristen und Rechtsanwälte, die im Kanzleialltag wirklich hilft: Akten strukturieren, Recherche vorbereiten, Vertragsprüfung beschleunigen und Kanzleiwissen auffindbar machen — mit klaren Regeln für Verschwiegenheit, Datenschutz und anwaltliche Kontrolle.
Aktuelle Studien zeigen Potenzial und Risiko zugleich. Darum braucht eine Kanzlei nicht einfach irgendein KI-Tool, sondern einen kontrollierten Arbeitsablauf.
der 810 international befragten Juristinnen und Juristen berichten durch KI von 6 bis 20 Prozent Zeitersparnis pro Woche.
Future Ready Lawyer 2026 →der befragten Kanzleiprofessionals nutzen bereits nicht freigegebene KI-Werkzeuge. Ein Verbot ohne sichere Alternative reicht nicht.
Future of Professionals 2026 →Das KG Berlin beanstandete 2025 einen KI-unterstützten Schriftsatz mit nicht existierenden Fundstellen. Quellenprüfung ist kein Extra, sondern Pflichtprozess.
BRAK zum Beschluss 17 WF 144/25 →Einordnung: Die Studien sind international und anbieterfinanziert. Die Werte sind keine Garantie für eine einzelne Kanzlei. Deshalb messen wir Zeitgewinn und Korrekturaufwand im eigenen Pilot.
REGIE bündelt KI-Recherchen, Aufgaben, Content, CRM-Signale, Analytics und internes Wissen in einer geschützten Arbeitsoberfläche. Kein Demo-Case: Das System steuert unser eigenes Tagesgeschäft.
Ergebnisse aus verschiedenen KI-Systemen werden gesammelt, verglichen und in eine belastbare Entscheidung übersetzt.
Posteingang, Aufgaben und laufende Projekte bleiben in einem gemeinsamen Ablauf.
Notizen, Analysen und Systemwissen sind auffindbar, verbunden und wiederverwendbar.
Nicht die spektakulärste Demo gewinnt, sondern der Workflow, der jede Woche zuverlässig Zeit spart. Wir starten dort, wo viele Dokumente, wiederkehrende Prüfungen und klare Qualitätsstandards zusammenkommen.
Schriftsätze, Anlagen, E-Mails und Vermerke werden geordnet, zusammengefasst und nach relevanten Stellen durchsucht. Die rechtliche Bewertung bleibt beim Anwalt.
KI sammelt Suchrichtungen, Argumentationslinien und Quellenhinweise. Fundstellen und Aussagen werden anschließend in den Originalquellen geprüft.
Klauseln mit einer Prüfliste abgleichen, Abweichungen markieren und Risiken für die weitere Bearbeitung sortieren — ohne automatische Freigabe.
Aus freigegebenen Vorlagen entstehen erste Entwürfe für Schreiben, Vermerke und Mandanteninformationen. Tonalität und Struktur bleiben konsistent.
Anfragen vorsortieren, fehlende Unterlagen abfragen und Standardinformationen vorbereiten. Sensible Antworten werden nicht ungeprüft versendet.
Ein geschützter Assistent findet freigegebene Muster, Arbeitsanweisungen und Know-how. Rechte und Quellen werden nachvollziehbar geregelt.
Das KG Berlin hat den Prüfbedarf 2025 sehr konkret gemacht: Zwei Fundstellen in einem KI-unterstützten Schriftsatz existierten nicht. Gute KI-Projekte bauen die Kontrolle deshalb von Anfang an in den Workflow ein.
Kanzleien verarbeiten besonders schützenswerte Informationen. Darum prüfen wir nicht nur Funktionen, sondern auch Datenwege, Rollen und Kontrollschritte.
Mehr zum KI-Audit →Vor dem Einsatz wird geklärt, welche Informationen das System verarbeiten darf, wer Zugriff erhält und ob Eingaben oder Ausgaben zum Training des Anbieters genutzt werden. Mandatsdaten gehören nicht in ungeprüfte Gratis-Tools. Wichtig: Nur Namen und Anschriften zu löschen genügt nicht, wenn der Mandatsbezug aus dem übrigen Sachverhalt erkennbar bleibt.
Wir betrachten Auftragsverarbeitung, Speicher- und Löschkonzept, Verarbeitungsorte, Berechtigungen und Protokollierung. Ein AV-Vertrag nach DSGVO ersetzt nicht automatisch die berufsrechtliche Verpflichtung des Dienstleisters nach § 43e BRAO. Je nach Schutzbedarf kommen verwaltete Unternehmenslösungen, europäische Umgebungen oder selbst gehostete Modelle infrage.
KI-Ausgaben können plausibel klingen und trotzdem falsch sein. Deshalb definieren wir verbindliche Prüfschritte: Fundstellen öffnen, Tatsachen abgleichen, Entwürfe fachlich freigeben und kritische Entscheidungen beim Menschen lassen.
Ein kurzer, verständlicher Rahmen ist besser als ein Verbot, das niemand lebt. Er legt erlaubte Tools, zulässige Daten, Freigaben und Verantwortlichkeiten fest. Im KI-Workshop trainiert das Team die Regeln an echten Kanzleiabläufen.
Hinweis: Wir liefern technische und organisatorische KI-Beratung, keine Rechtsberatung. Die berufs- und datenschutzrechtliche Bewertung erfolgt durch die Kanzlei und ihre zuständigen Berater.
Eine einfache Klassifizierung macht aus abstraktem Datenschutz eine klare Arbeitsregel für das ganze Kanzleiteam.
Allgemeine Rechtsfragen, öffentlich verfügbare Texte und neutrale Formulierungsaufgaben ohne identifizierbaren Sachverhalt.
Sachverhalte ohne direkte Identifikatoren. Nutzung nur im freigegebenen Werkzeug und mit definierter Quellen- und Ergebnisprüfung.
Akten, Gesundheitsdaten, Strafsachen und Geschäftsgeheimnisse nur in gesondert geprüften Workflows mit passenden Verträgen, Zugriffen und Löschung.
Der Rechtsrahmen bewegt sich. Wir trennen die für typische Kanzlei-Workflows relevanten Pflichten von der Hochrisiko-Debatte.
Wer KI einsetzt, braucht verständliche Handlungsregeln und nachweisbare Schulung. Entscheidend ist nicht Theorie, sondern der sichere Umgang im konkreten Arbeitsablauf.
Artikel 50 regelt unter anderem die Transparenz bei KI-Interaktion und bestimmten veröffentlichten KI-Inhalten. Menschliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung bleiben zentrale Abgrenzungen.
Typische Assistenzsysteme einer Kanzlei werden nicht allein durch den anwaltlichen Einsatz zu Hochrisiko-KI. Die verschobenen Fristen liegen für eigenständige Anhang-III-Systeme im Dezember 2027.
Der Stand kann sich ändern. Maßgeblich bleiben die aktuelle Verordnung, die Leitlinien der EU-Kommission und die Prüfung des konkreten Einsatzfalls.
Wir beginnen nicht mit einer langen Tool-Liste, sondern mit einer konkreten Arbeitssituation Ihrer Kanzlei.
Wir finden Aufgaben mit hohem Zeitaufwand, klarer Wiederholung und vertretbarem Risiko.
Schutzbedarf, Anbieter, Zugriffe, Prüfschritte und Erfolgskriterien werden vor dem Pilot festgelegt.
Ein kleines Team testet den Workflow mit freigegebenen Daten und dokumentierter Qualitätskontrolle.
Nur wenn Zeitgewinn und Qualität stimmen, wird der Ablauf dokumentiert und kontrolliert ausgerollt.
Die beste Lösung ist selten das Tool mit den meisten Funktionen. Entscheidend sind der konkrete Arbeitsablauf, die verarbeiteten Daten und eine klare anwaltliche Freigabe. Drei Kategorien decken die meisten sinnvollen Einstiege ab.
ChatGPT oder Claude können Formulierungen, Zusammenfassungen und erste Entwürfe unterstützen. Solche KI-Tools eignen sich für allgemeine oder anonymisierte Aufgaben — nicht für ungeprüfte Mandatsdaten. Gute Prompts helfen, ersetzen aber keine juristische Kontrolle.
Spezialisierte KI-Lösungen unterstützen bei Dokumentenanalyse, juristischer Recherche, Vertragsprüfung und der Arbeit mit Fachliteratur. Wichtig sind nachvollziehbare Quellen, ein klarer Datenbank-Zugriff und die Prüfung jeder rechtlichen Aussage.
Ein interner Assistent oder Chatbot kann Kanzleiwissen finden, die Mandatsannahme unterstützen und wiederkehrende Routineaufgaben automatisieren. Rollen, Zugriffe und Compliance werden mit der Kanzleisoftware und den tatsächlichen Arbeitsabläufen abgestimmt.
Für den Einsatz von KI müssen Datenschutz und Berufsrecht gemeinsam betrachtet werden. Darum starten wir nicht mit einer Einkaufsliste, sondern mit einem priorisierten Workflow und einer passenden technischen Umgebung.
Für die berufs- und datenschutzrechtliche Einordnung empfehlen wir die aktuellen Originalquellen.
Orientierung zu anwaltlicher Kontrolle, Verschwiegenheit und Transparenz beim Einsatz künstlicher Intelligenz.
Zum BRAK-Leitfaden →Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zur Auswahl, Einführung und Nutzung von KI-Anwendungen.
Zur Orientierungshilfe →Aktuelle Leitlinien zu den Transparenzpflichten für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ab August 2026.
Zu den EU-Leitlinien →Letzte inhaltliche Prüfung: 23. Juli 2026. Die Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.
15 Minuten Gespräch, null Verkaufsdruck. Am Ende wissen Sie, ob KI bei Ihnen rechnet — und wenn ja, womit Sie starten sollten.